1. Feldtest
Unser Prototyp im ersten Praxistest – Second Life an einer Montessori-Schule

Speicher: Batterie aus BMW i3
Nutzbare Kapazität: ca. 27 kWh
Wechselrichter: SMA STP 8.0 SE
PV-Anlage: ca. 25 kWp
Zusätzlicher Erzeuger: Blockheizkraftwerk (6 kW)
Besonderheit: Eigenentwickeltes Gateway zur Integration von Fahrzeugbatterien
Anwendungsfall: Lastspitzenreduktion & Eigenverbrauchsoptimierung
An einer Montessori-Schule in Niederseeon wurde unser System erstmals unter realen Bedingungen getestet. Ziel dieses Feldtests ist es, zu zeigen, wie Second-Life-Batterien aus Elektrofahrzeugen sinnvoll in bestehende Energiesysteme integriert werden können.
Die Anlage verbindet eine Photovoltaikanlage, ein Blockheizkraftwerk und verschiedene elektrische Verbraucher – darunter auch Ladepunkte für Elektrofahrzeuge. Dadurch entstehen typische Lastspitzen, wie sie in vielen dezentralen Energiesystemen auftreten.
Unser Batteriespeicher nutzt genau dieses Potenzial: Überschüssige Energie wird gespeichert und bei Bedarf wieder abgegeben. So lassen sich Lastspitzen reduzieren und der Eigenverbrauch lokal erzeugter Energie erhöhen.
Kern der Lösung ist unser entwickeltes Gateway, das die Kommunikation zwischen Fahrzeugbatterie und Wechselrichter ermöglicht. Dadurch können Batterien aus Elektrofahrzeugen ohne aufwendige Anpassungen ein zweites Leben als stationärer Speicher erhalten.
Der Feldtest liefert wichtige Erkenntnisse für die Weiterentwicklung unseres Systems – mit dem Ziel, Second-Life-Batterien als festen Bestandteil der Energiewende zu etablieren.

